Jugendsegelwoche in Heiligenhafen
- Bericht der Jugendlichen -Samstag:
Gegen 16.00 Uhr kam Familie Bauch trotz kürzerer Anfahrt mit einer Stunde Verspätung an. Die
anderen Jugendlichen hatten inzwischen das Quartier begutachtet und waren begeistert. Wir fanden unser
Zimmer direkt neben der Küche, bei den Jungen gab es längere Diskussionen über die
Bettenverteilung.
Am Abend brachten wir mit den anderen die Boote an den Strand und luden unsere Sachen in Teddys
(Carsten Herold) großen Anhänger, der auch als Umkleidekabine diente. Auf dem Rückweg
machten wir gleich Bekanntschaft mit der "leichten" Steigung des Weges, der zu unserer
Pension führte.
Zum Abendessen gab es selbstgegrillte Würstchen.
Sonntag:
Nach dem Frühstück ging es zum Strand, um die Boote klar zu machen. Nachdem wir uns über
den kaum vorhandenen Wind lustig gemacht hatten, segelten wir eine "Wett-simulation" (kurz
WSS) - was auf keinem Fall in einen Wettkampf ausarten sollte!!!
Zum Abendessen schlug Peter Kurz "Fischsuppe" vor.
Um uns fit zu halten, spielten wir bis spät in die Nacht Tischtennis.
Montag:
Nur das Tischtennis spielen war schuld daran, dass wir nicht pünktlich zum Frühstück
erschienen sind.
Am Strand bemerkten wir, dass ein kräftiger Wind tobte. Trotzdem gingen wir segeln. Die haushohen
Wellen brachte alle zum Kentern. Durch das herrlich klare Salzwasser wurden die Segel blitzsauber. Alle
waren froh, als sie wieder heile im Hafen ankamen, was unseren Ruf rettete.
Peter schlug wieder die obligatorische Fischsuppe vor - was findet er nur daran? Doch zu unserer
Überraschung gab es wieder Fleisch vom Grill.
Nach dem allabendlichen Tischtennisspiel gingen alle müde ins Bett.
Dienstag:
Fast pünktlich erschienen alle gegen 8.00 Uhr zum Frühstücken.
Todesmutig wagten wir uns auf das offene Meer. Resultat:
4 Durchkenterungen +1 verlorene Ruderanlage = 8 Segler physisch am Ende
Am Abend schmeckte das Essen besonders gut, da es neben dem Gegrillten noch einen Salat gab. (Für
Peter gab es immer noch keine Fischsuppe.)
Mittwoch:
Trotz der fünf Wecker verspätete sich das Frühstück um weitere Minuten.
Da auf der Ostsee ein Orkan sein Unwesen trieb, wurden unsere Segelkenntnisse durch eine lehrreiche
Theoriestunde aufgebessert. Unser überschüssige Energie bauten wir an diesem Tag im
Schwimmbad ab.
Auch diesen Abend: keine Fischsuppe, allerdings auch nichts vom Grill, sondern Spaghetti von Philipp
und Tom.
Donnerstag:
Auf vielfachen Wunsch machten wir (nach dem wirklich sehr späten Frühstück) unter
Jürgens Anleitung Frühsport.
An diesem Tag stand "Halsen" auf dem Programm.
Da am Abend der Kühlschrank gähnend leer war, machte sich unsere lustige Runde auf zum
Abstieg in Partyzelt. Die Fischsuppe war auch heute ausverkauft.
Freitag:
Auch an diesem Tag waren alle hochmotiviert und freuten sich auf das Segeln. Leider wurde es aufgrund
der starken Windverhältnisse abgesagt. Unsere Beschäftigungen beschränkten sich also auf
Bravo lesen, sonnen und faulenzen.
Am späten Nachmittag wurden die Boote transportfähig festgeschnürt.
Es gab keine Fischsuppe mehr; aber Gegrilltes.
Samstag:
Alle waren sehr erstaunt, dass niemand zu spät am Frühstückstisch erschien.
Nachdem Tom seine Zimmerkontrolle abgeschlossen hatte, machten wir uns traurig auf den Heimweg.
Melanie, Tina und Philipp